Projektbegleitender Ausschuß zu einem Forschungsvorhaben

1. Projektbegleitender Ausschuss

Das Ingenieurbüro Flöser war in einem Ausschuß vertreten, der ein Forschungsvorhaben zum Thema „Entwicklung eines Verfahrens zur oxidativen Behandlung von Krankenhausabwasser-Teilströmen“ wissenschaftlich begleitet hat. Das Vorhaben wurde gemeinsam vom Institut für Energie- und Umwelttechnik [www.iuta.de] in Duisburg und von Fraunhofer UMSICHT [www.umsicht.fraunhofer.de] in Oberhausen durchgeführt und ist inzwischen abgeschlossen und veröffentlicht.

In einem weiteren Forschungsvorhaben „Säurekapazität II“, das vom IUTA gemeinsam mit der Forschungsgemeinschaft Kalk und Mörtel durchgeführt wird, soll die Rückhaltung organischer Spurenstoffe in Kläranlagen durch die Beeinflussung der Belebtschlammstruktur mit Kalk untersucht werden. Das Ingenieurbüro Flöser wurde gebeten, auch hier projektbegleitenden Ausschuss entsprechende Detailkenntnisse einzubringen.

2. EU-Interreg IV-A-Fördervorhaben „DENEWA“:

Das Ingenieurbüro Flöser bearbeitet innerhalb des o.g. Fördervorhabens im Auftrag des Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) den Teilbereich „Krankenhausabwasser“. Ziel ist es zu prüfen, ob sich hinsichtlich des Gehaltes von Arzneimittelresten im Abwasser städtische (Stadt Oldenburg) und ländliche Regionen (Kreis Wesermarsch) unterscheiden und welcher Anteil an Arzneimittelrückständen den Krankenhäusern zugerechnet werden kann. Außerdem soll untersucht werden, mit welchen Vermeidungs- bzw. Eliminationstechniken an welcher Stelle die Belastung des Abwassers mit Arzneimittelresten sinnvoll verringert werden kann.
Im Rahmen des Fördervorhabens erfolgt ein enger Austausch mit niederländischen Projektpartnern, die ebenfalls zum Themenkomplex „Krankenhausabwasser“ spezielle Fragestellungen bearbeiten. So werden dort Methoden der mikrobiologischen Detektion von Antibiotikaresistenzen oder der Desinfektion spezieller Abwasserströme entwickelt.
www.denewa.eu